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Risikosituationen

Blutstauungen

Foto: wordpress.com

Während einer langen Reise im Flugzeug, Bus oder Auto sitzt man oft über Stunden ohne grössere Bewegung da. Die Beine werden nur wenig bewegt, und die Muskeln, die bei der Umverteilung der Flüssigkeit helfen könnte, sind erschlafft. Das Blut fliesst einenrseits zu langsam, so dass es zu gefährlichen Blutstauungen kommen kann. Andererseits wird durch den Stau Flüssigkeit aus den Adern in das Gewebe gepresst.


Eine erhöhte Bereitschaft zu Blutgerinnungsstörungen besteht auch bei Einnahme von Hormonen ( Pille) oder, wenn schon Venenerkrankungen (Thrombosen der tiefen Beinvenen) abgelaufen sind. Übergewicht behindert den normalen Abfluss des Blutes in den Bauchraum.

Flüssigkeit kann nur dann aus den Gefässen in die Umgebung austreten, wennd er Innendruck im Gefäss höher ist als der Aussendruck. Das kommt z.B. vor bei Herzerkrankungen, wenn die Pumpleistung des Herzens zu schwach ist, um das Blut zurückzubefördern. Bei Nierenschwäche kann nicht ausreichend Wasser ausgeschieden werden, es kommt zu einer Überlastung des Organismus mit Flüssigkeit, die dann im Gewebe abgelagert wird.

Auch bei Gefässverstopfungen (Thrombosen) im Bereich der Beinvenen kann das Blut nicht richtig abfliessen, es staut sich zurück und Flüssigkeit wird in das Gewebe gepresst.

Ein Mangel als Salzen und Eiweiss, eine Fehlverteilung der festen und flüssigen Stoffe im Blut kann gleichfalls zu Wasseransammlungen in den unteren Partien des Körpers führen.

Letzte Aenderung am Donnerstag, 3. Mai 2012