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Wundbehandlung

Richtig behandeln

Foto: Sanofi-Aventis

Eine Wunde entsteht durch äußere Einwirkung wie Hitze, Kälte, ätzende Substanzen oder mechanische Gewalt. Werden Blutgefäße verletzt, kommt es zur Blutung. Bei großen Wunden liegt die Hauptgefahr im Blutverlust.

Jede Wunde muss als möglicherweise infiziert gelten, da durch Berührung der Wunde oder durch Verschmutzung Krankheitskeime in die Verletzung eindringen können.

Es droht die Gefahr der lokalen Eiterung, Blutvergiftung, aber auch Wundstarrkrampf (Tetanus) durch das Eindringen von Tetanusbakterien in den verletzten Hautbezirk!

Optimale Wundheilung mit der V.A.C. -Therapie

Foto: netdoktor

Manchmal heilt die Zeit nicht alle Wunden!

Durch den Einsatz der V.A.C.Therapie heilen Wunden wesentlich schneller ab als mit herkömmlichen Methoden. Durch den Vakuum-Verband wird der Wundgrund besser gereinigt und durchblutet. Neues Granulationsgewebe kann sich schneller bilden. Ein Defekt kann so schneller aufgefüllt werden und chronische Wunden heilen in viel kürzerer Zeit.

Bei der V.A.C. Therapie wird ein spezielles Schaumstoffgewebe auf die Wunde aufgelegt und mit einer Folie luftdicht abgedeckt. Über eine Drainageleitung wird Sog auf die Wunde ausgeübt, der sich über den Schaumstoff gleichmässig verteilt. Eine elektronisch gesteuerte Vaccumpumpe sorgt für einen konstanten kontrollierten Unterdruck.

Während der Vakuum-Therapie bleibt die Wunde feucht in einem feuchten Milieu, durch das Heilungsprozesss unterstützt und bakterielle Verunreinigungen vermieden werden. Die Wunde wird zusammen gezogen und das Wundvolumen verringert. Überschüssige Wundflüssigkeit, die Wundheilung verhindern kann, wird entfernt. auch wird die Gewebsflüssigkeit verringert und somit der Blutfluss und Stoffwechsel im Wundgebiet verbessert.

Letzte Aenderung am Donnerstag, 3. Mai 2012