Anmeldeverfahren
kurz: Lufu oder auch Spirometrie genannt ...
... ist eigentlich Kern einer jeden pneumologischen Untersuchung. Ziel der Lufu ist es, den Funktions-zustand der Atemwege und der Lungen möglichst genau zu erfassen.
Bei allen Stoffwechselvorgängen im Körper wird Sauerstoff (O2) verbraucht und Kohlendioxid (CO2) freigesetzt. Die Lunge sorgt dafür, dass der notwendige Sauerstoff im Lungengewebe von der Atemluft ins Blut übergeht und das überschüssige Kohlendioxid an die Ausatemluft abgegeben wird.
Auswurf, Husten am Morgen und Atemnot sind die typischen COPD-Symptome - Hier gehts zur Lungenliga und hier zum Risikotest machen Sie mit!
Was kann die Spirometrie?

Kleinste Veränderungen in den Atemwegen können so festge-stellt werden und helfen, Krankheiten bereits im Frühstadium zu erkennen und entsprechend zu behandeln.
Eine Lufu dient auch der Verlaufskontrolle bei chronischen Lungenerkrankungen wie Asthma oder der chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), umgangssprachlich auch Raucherlunge genannt.
Die Spirometrie wird beim Hausarzt durchgeführt und erfasst Ihre persönlichen Ventilationsgrößen.
Wie funktioniert das?
Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft, verlangt aber eine gute Mitarbeit von Ihnen als Patient!
Und so gehts: Sie atmen über ein Mundstück in ein Gerät namens Spirometer, wobei Ihre Nase mit einer Nasenklemme verschlossen wird. Dabei misst das Spirometer die Kraft, mit der Sie einatmen und ausatmen, und die Menge der geatmeten Luft pro Zeit. Die Luftmengen, die bei diesen Atemzügen bewegt werden, bildet das Gerät grafisch ab, so dass ein direkter Vergleich Ihrer Messwerte aus verschiedenen Tests erfolgen kann.
Letzte Aenderung am Donnerstag, 3. Mai 2012