Leitungsanästhesie - Arzt im Mattertal

Direkt zum Seiteninhalt
schmerz

Lokalanästhetika
Lokalanästheika wirken durch die Blockade von spannungsabhängigen Natriumkanälen. Sie verhindern den für die Depolarisation (die kurzzeitige Aufhebung bzw. Umkehrung des Ladungsunterschieds, also der Polarisation, zwischen den beiden Seiten einer biologischen Membran.) wichtigen schnellen Natrium-Einstrom. Dadurch wird die Fortleitung von Reizen im Nerven verhindert. 

Leitungsanästhesie zur Schmerzlinderung.


Anwendung der Leitungsanästhesie


Mittels Injektionen von verdünnten örtlichen Betäubungsmitteln können verspannte und schmerzhaft Muskelgruppen entkrampft werden. Hiermit geht eine bessere Durchblutung und Schmerzlinderung einher, die krankengymnastische Uebungen und Bewegung allgemein wieder ermöglichen.


In Einzelfällen können auch Nervenblokaden, die unter intensiver Ueberwachung durchgeführt werden müssen, wie Stellatumblokaden. Die Leitungsanästhesie ist eine Betäubung bestimmter Nerven oder Nervenbündeln, wodurch die Weiterleitung von Schmerzreizen blockiert wird.


Hierzu wird ein langwirkendes Betäubungsmittel an die Austrittsstellen sensibler Nerven gespritzt und dadurch das gesamte Versorgungsgebiet unterhalb des Nerves betäubt. 


Schmerzbehandlung
Hinweise zur Diagnose


bild
bild
bild
bild
bild
bild
bild
bild
Der Vorteil der Leitungsanästhesie ist die sichere Schmerzauschaltung größerer Gewebegebiete, ohne dass eine Vollnarkose eingesetzt werden muss. 

Die Technik wird daher häufig bei ambulanten Operationen verwendet. 



Zurück zum Seiteninhalt