Transkutane elektrische Nervenstimulation - Arzt im Mattertal

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Natürliche Schmerzlinderung mit TENS
Transkutane elektrische Nervenstimulation


Es handelt sich um eine wissenschaftlich anerkannte Methode der Reizstromtherapie. Stromimpulse mit einer bestimmten niedrigen Frequenz reizen dabei schmerz- und nebenwirkungsfrei bestimmte Nervenfasern und sorgen für eine Überdeckung der Schmerzempfindung bzw. Blockade der Schmerzinformationsübertragung an das Gehirn. Die Transkutane Elektrische Nervenstimulation TENS ist sehr angenehm.

Sie verwendet einen für jedermann verträglichen Reizstrom, frei von irgendwelchen Nebenwirkungen. Das Gerät sendet sanfte Impulse zu den Nervenbahnen unter der Haut. Das hat zur Folge, dass die körpereigenen schmerzhemmenden Systeme aktiviert werden. Wenn Sie ausführlicher Informiert werden wollen lesen Sie weiter unter
Wirkungsweise.

Durch Stimulation zur Wirkungsverstärkung

Durch wiederholte Stimulation kommt es zu einer Wirkungsverstärkung. Ideal ist der Einsatz von TENS als Ergänzung zur Schmerzbehandlung, um Schmerzmittel einzusparen. Immer mehr Menschen nutzen die TENS-Methode auch zur Entspannung einer verhärteten Muskulatur, sei es haltungsbedingt oder nach intensiver sportlicher Betätigung.

Wirkungsweise

Über Elektroden werden die elektrischen Impulse auf die Hautoberfläche übertragen. Gewöhnlich werden Frequenzen zwischen 1 und 100 Hz verwendet. Die Elektroden werden dabei in der Nähe der schmerzenden Stellen platziert.

Der Reiz selbst ist nicht schmerzhaft. Allenfalls ist ein Kribbeln auf der Haut zu spüren. Bei Reizung mit „high“ wird direkt über dem schmerzhaften Gebiet oder dem Nerv, der dieses Hautgebiet versorgt, (Dermatom) gereizt. Die Reizung mit „low“ ist zu wählen, wenn die Nachwirkung von „high“ nicht lange genug ist.

Ziel dieser Therapie ist es, sogenannte afferente (Reizbahnen des Zentralen Nervensystems von der Peripherie zum Gehirn, also der Schmerzleitung dienende, sensible) Nervenbahnen so zu beeinflussen, dass die Schmerzweiterleitung zum Gehirn verringert oder verhindert wird.

Die Schmerzschwelle soll durch die TENS heraufgesetzt werden. Dabei geht man entsprechend der Gate-Control-Hypothese davon aus, dass zum einen körpereigene Hemmmechanismen für die Schmerzfasern im Rückenmark aktiviert werden, indem afferente, rasch leitende A-beta-Fasern gereizt werden. Zum anderen sollen absteigende hemmende Nervenbahnen angeregt und die Endorphinfreisetzung gesteigert werden.

Schmerzbehandlung
Hinweise zur Diagnose


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